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Welche Bedeutung die oben stehende Zahl hat, kann sich der Eine oder Andere vielleicht denken, obgleich ich es hier nicht explizit erklären werde. Aber Fakt ist, ich bin fertig mit meiner Ausbildung. Innerhalb von einer Stunde bin ich vom ungelernten Hilfsarbeiter zum Dipl.-Ing. für Werkstoffwissenschaften aufgestiegen. Auch wenn der Weg dahin lang, steinig, steil und gelegentlich fast zu ende war, ich hab es geschafft. Am 17.10.2012 um ca. 10:13 Uhr wurde es mit einem Handschlag besiegelt. Vielleicht kein Bilderbuchergebnis, aber genug um mich berechtigterweise über meine Belohnungen freuen zu können.

Auch drumherum hat oft vieles nicht so funktioniert, wie es gut gewesen wäre, aber allem zum Trotz hat sich gezeigt, dass man sich auf manche Menschen bedingungslos verlassen kann. In den Momenten des Zorns und der Agonie drohte das zwar manchmal in Vergessenheit zu geraten, aber es ist dennoch nicht zu leugnen. In diesem Sinne sage ich allen Danke die sich dabei angesprochen fühlen. Sie werden es wissen.

Nun, da dieser Teil meines Lebens abgeschlossen und die Blog-Kategorie obsolet geworden ist, heißt es es den nächsten Schritt zu gehen, Frieden mit der Vergangenheit schließen und nach vorne blicken. Und die unzähligen angefangenen Artikel beenden und publizieren. In diesem Sinne

Danke.

A history of (my) cellphones

Ich hatte erst recht spät ein eigenes Mobiltelephon weil ich es schon als jugendlicher blödsinnig und sogar lästig fand immer und überall erreichbar sein zu sollen (das impliziert nämlich der Besitz und das ständige Mitführen eben jenes piepsenden Quälgeistes). Inzwischen, nach etwas über 10 Jahren, habe ich aber doch schon ein paar Geräte besessen.

Von links nach rechts: Philips Savy, Nokia 3310, Siemens MC60, Siemens S65, Sony Ericsson W910 und Palm Pre

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Leben und wählen

Ich schäme mich meinen Blog so zu vernachlässigen aber im Moment gibt es einfach wichtigere Dinge. Ich verbringe meine Tage und Nächte damit meine Belegarbeiten zu schreiben, die mich davon abhalten nach beinahe 7 Jahren Studium endlich mit dem Diplom anzufangen. Ich gehöre in der Tat nicht zu den fleißigen und ehrgeizigen Karrieristen aber nun grämt es mich doch, dass die Kommilitonen, die nicht das Handtuch geworfen haben, inzwischen größtenteils fertig sind mit der Uni. Zwischenzeitlich habe ich ernsthaft daran gezweifelt ob ich das jemals schaffe und die Vorstellung so überaus begabt und intelligent zu sein nur Selbstüberschätzung und Illusion sind. Kurzum, ich habe vor nun doch endlich zu einem Ende zu kommen. Bei allen Schwierigkeiten die ich mit dem Lernen und dem strukturierten Arbeiten habe, bei allen psychologischen Barrieren, so habe ich bisher doch viel in meinem Leben erreicht. Ein wenig mehr Stringenz und Kontinuität würden dabei aber nicht schaden. Zeit erwachsen zu werden. Weiterlesen

Bilderserie: Mercedes-Benz Museum

Ihr erinnert euch sicherlich dunkel daran dass das hier eigentlich eine Photoseite ist. Deshalb solls jetzt mal wieder was zu gucken geben. Die folgenden Bilder habe ich beim gestrigen Besuch des Mercedes-Benz Museum in Stuttgart/Untertürkheim gemacht:

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Ich gehöre ja nicht zur zentralen Käuferschicht von Mercedes Benz. Auch mein (wirklich gutes) Praktikum im Werk Rastatt hat daran nicht viel geändert. Allerdings muß ich gestehen, subtrahiert man das „Reiche-Rentner-“ und „schnöselige-Yuppi-“ Klischee, haftet der Marke mit dem Stern schon ein gewisser Esprit an. Das Mercedes-Benz Museum hat das noch einmal unterstrichen. Man mag denken was man will, Gottlieb Daimler und Karl Benz haben das Automobil erfunden. Und das hat die Zivilisationsgeschichte maßgeblich geprägt. Nicht immer positiv, aber das liegt ja nicht an der Erfindung selbst.
Jedenfalls ist es schon eindrucksvoll und hat einen eher wohlwollenden Blick auf den Stern hinterlassen. Zumindest aber einen sehr ästhetischen.

Photoausstellung von Robert Häusser zum Mauerbau

© Robert Häusser - Berliner Mauer

© Robert Häusser - Berliner Mauer

Heute war ich erstmalig in einer Photoausstellung, die mir ein wenig Magenschmerzen bereitet hat. Nicht wegen ihrer Motive, sondern wegen ihrer Aussage. Es war eine Ausstellung von Photographien von Robert Häusser, einem sehr renomierten und internatial bekannten Photographen welcher den Mauerbau und die Zeit unmittelbar danach photographisch festgehalten hat. Von beiden Seiten. Nun beweist ein Blick in seine Biographie dass das ein für ihn sehr persönliches Thema ist. Zweifelsohne war die Berliner Mauer und die deutsch-deutsche Grenze für viele für die sie eine unmittelbare physische Barriere war, eine Katastrophe und die über 900 Toten im Zusammenhang mit „der Grenze“ sollen weder verschwiegen noch vergessen werden. Aber die 34 Photographien der Ausstellungen zeigen AUSSCHLIESSLICH hart gradierte schwarz-weiß Photographien von Betonmauern, Stacheldraht und Häuserruinen. Untermalt wird das ganze mit rhetorisch markanten Onelinern aus der Geschichte des kalten Krieges wie:

Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: ‚Ich bin ein Berliner‘!

(John. F. Kennedy)

Hauptsächlich wurden die Kommentare amerikanischer und bundesdeutscher Politiker genannt, bis auf zwei eher missglückte Aussprüche von Walter Ulbricht und Erich Honecker. Jedenfalls machte das alles schon einen sehr tendentiellen Eindruck. Nun bin ich selbst kein Historiker und wegen meiner DDR Sozialisation natürlich ein wenig vorbelastet was den Blick auf die Deutsche Demokratische Republik angeht. Aber ich habe gelernt mein Gehirn zu benutzen und nicht alles was mir die Medien verkaufen für bare Münze zu nehmen. Was man allerdings nicht von allen Menschen behaupten kann und soweit ich das erkennen kann, wird die Erinnerung an die DDR hauptsächlich zu einem ähnlichen Dämon wie das Dritte Reich geformt. Das findet bei schlecht informierten Menschen natürlich fruchtbaren Boden und solche historisch mager begleiteten Dokumentation tragen ihr übriges dazu bei.

Nun will ich das photographische Schaffen Robert Häussers nicht schmälern und seine Erinnerungen an die einschneidenden Ereignisse keinesfalls klein reden. Aber wenn Erinnerung an 40 Jahre DDR irgendwann nur noch aus Beton, Stacheldraht und Grenztoten besteht, dann ist das eine ebenso infame Geschichtsverklärung wie die „gute alte Zeit“. Ich selbst habe zwar nur 5 Jahre aktiv miterlebt, aber die Erinnerung daran ist alles andere schlecht. Und ich bin mir sicher, da bin ich nicht der Einzige. Egal für welche Meinung man sich letztenendes entscheidet, man sollte alle Seiten kennen. Und das ist zunehmend nicht mehr der Fall. Die Einträge im Gästebuch der Ausstellung belegen das. Vor allem sollte man aus der Vergangenheit lernen. Im Zuge der fortschreitenden Beschneidung von Privatsphäre und wachsenden Bestrebungen von Generalverdächtigungen, machen die inflationäre Benutzung des Freiheitsbegriffes und die Dämonisierung von Stasi und SED zu einer Farce. Auch die gleichzeitige Anbiderung an ein Land welches mit dem einzigen Einsatz von Nuklearwaffen und zahlreichen nutzlosen und illegitimen Kriegen um einiges mehr als 950 Tote produziert hat.

Okay, das driftet jetzt zu sehr in ein Essay über meine allgemeine Unzufriedenheit mit der Geschichtswahrnehmung der Menschheit ab, eigentlich gings ja um die Ausstellung. Sei’s drum, die Wirkung der Bilder ist trotz ihres in diesem Kontext eher zweifelhaften Zweckes unverkennbar. Wer sein Gehirn benutzen kann, wird die Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim nicht gänzlich unreflektiert betrachten.

Derzeitig sind auf der selben Etage aber noch ein paar andere kleine Photoausstellungen im „Forum internationale Photographie“, welche mich dann doch ein wenig beschwichtigt haben. Bilder aus den Anfängen der Photographie aus Japan und China sowie eine Sammlung Reisereportagenbilder von Größen wie Henri Cartier-Bresson und Thomas Höpker.

Photographieren verboten.

In diesem Artikel möchte ich mich einem, bei Hobbyphotographen sehr ungeliebtem, Thema widmen: Dem Photographieverbot. Ob in Schlössern, Parks, auf Konzerten oder manchmal auch einfach nur auf der Straße. Immer öfter wird man von mehr oder weniger freundlichem Personal oder von Schildern darauf hingewiesen dass man sein Equipment doch besser in der Tasche zu lassen hat. Üblicherweise ist die Wahrscheinlichkeit einem solchen Verbot zum Opfer zu fallen proportional zu zwei Faktoren:

  1. Die Popularität des Ortes oder der Veranstaltung
  2. Die „Profihaftigkeit“ des Equipments

Ganz eklatant ist das Problem bei Konzerten. Je größer und bekannter die Band, desto agressiver reagiert die Security insbesondere auf Spiegelreflexkameras. Die Größe spielt eben doch eine Rolle. Während man mit kleinen Silberknippsen oft problemlos durchs Netz schlüpft, wird es mit SLR und Teleobjektiv und ohne Akkreditierung schon schwieriger bis unmöglich.

FotoverbotIch versuche nun schon seit geraumer Zeit eine Akkreditierung fürs Wave-Gotik-Treffen in Leipzig bekommen. Die Begründungen für die Ablehung waren dabei sehr vielfältig. Unter anderem hieß es: „Die Pressegräben sind sowieso schon überfüllt“, „Die Künstler wünschten keine Kameras“ und schlußendlich einfach „An Privatpersonen werden keine Akkreditierungen rausgegeben“. Das Argument, die Pressegräben seien voll, ist ja noch plausibel. Aber zu behaupten alle Künstler bei bspw. einem großen Musikfestival seien Kamerascheu, ist einfach nur lächerlich. Immerhin profitiert auch deren Popularität indirekt durch privat veröffentlichte Bilder.
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Change has come

Heute findet die Inthronisation, verzeihung, die Inauguration des neuen US-Präsidenten, Barack Obama statt. Ich habe mich ja bisher nicht dazu hinreißen lassen mich dazu zu äußern aber ich nutze diesen denkwürdigen Tag, der mit Sicherheit in irgendeiner Weise in die Geschichte eingeht, um meine Gedanken zur Weltmacht USA generell zu resümieren.

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