A history of (my) cellphones

Ich hatte erst recht spät ein eigenes Mobiltelephon weil ich es schon als jugendlicher blödsinnig und sogar lästig fand immer und überall erreichbar sein zu sollen (das impliziert nämlich der Besitz und das ständige Mitführen eben jenes piepsenden Quälgeistes). Inzwischen, nach etwas über 10 Jahren, habe ich aber doch schon ein paar Geräte besessen.

Von links nach rechts: Philips Savy, Nokia 3310, Siemens MC60, Siemens S65, Sony Ericsson W910 und Palm Pre

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Analog’s not dead

Meine Neigung zu „längst überholten“ Dingen ist ja kein Geheimnis. Ich mag Schallplatten, Kinofilme auf Zelluloid und natürlich Kameras die noch auf Silbergelatine belichten. Aus diesem Grund habe ich mir vor vielen Jahren auch eine Mittelformatkamera zugelegt und vor einiger Zeit bei einem „Gewinnspiel“ bei Fotografr.de mitgemacht, bei welchem ich zwei Testexemplare Kodak Portra 160 Rollfilme abgestaubt habe. An dieser Stelle, hab Dank, lieber Omori! Außerdem gab es in dem Photogeschäft wo ich heute notgedrungen ein paar furchtbare biometrische Passbilder machen lassen mußte, noch Restbestände des guten alten Fuji Pro 160NS, von dem ich ebenfalls zwei Rollen eingesackt habe.

Diese Filme sind ausgesprochen gut für die Wiedergabe natürlicher Hauttöne konzipiert, was ich natürlich gerne ausprobieren würde. Es ist auch schon ein Shooting geplant bei dem sie hoffentlich ihr volles Potential auf 6*4,5 entfalten können. Ich werde darüber berichten! Habe lange genug hier geschwiegen 🙂

Flashtrigger/Funkauslöser Yongnuo RF-602

Die Equipmenterweiterung bei Hobbyphotographen unterliegt gewissen empirischen Gesetzmäßigkeiten, auf welche ich jetzt nicht im Detail eingehen werde. Jedenfalls gehört ein Systemblitz früher oder später auf jeden Fall dazu. Diesen Punkt habe ich schon vor vielen Jahren mit einem Sigma EF-500 DG ST erreicht. Ich muß sagen, das Ding ist eine ziemliche Zicke. An der D200 funktionierte er erst nach einem Firmwareupdate und auch danach nur halbwegs zufriedenstellend mit handverlesenen Akkus (Eneloops). Jedenfalls merkt man schnell dass Frontalblitzen in vielen Belangen einfach unschön ist. Trotz Lightsphere-Clon und i-TTL.

Wie man aus der Studiophotographie und der puren Anschauung weiß, ist eine Positionierung der Hauptlichtquelle(n) außerhalb der optischen Achse einfach oft viel Interessanter. Soviel zu meiner Motivation. Meine erste Lösung war ein Spiralkabel – zunächst 1m, dann 10m. So richtig glücklich bin ich damit nicht geworden, obwohl auch TTL übertragen wird. Irgendwann las ich von guten Funkflashtriggern aus China von Yongnuo die sich schnell einer gewissen Popularität erfreuten. Inzwischen auch bei deutschen Importeuren verfügbar, beschloss ich aber trotzdem direkt aus Hong Kong zu bestellen. Da gibt es nämich Sets bestehend aus einem Trigger und zwei Empfängern für knapp 20€ weniger als die üblichen Angebote in Deutschland, wo lediglich ein Empfänger enthalten ist. Inklusive Versand. Die Wartezeit von ca. 7 Tagen nehme ich da gerne in Kauf.

Gestern kam das Ganze dann ‚par avion‘ und erstaunlicherweise ohne irgendwelche Transportschrammen in einem Luftpolsterbrief. Die Verpackung der einzelnen Teile ist auch exzellent und außerdem habe ich jetzt wieder Silicagel für die nächsten 20 Jahre. Die Verarbeitungsqualität der Geräte ist auch so dass die negative Konnotation von „made in China“ längst überholt ist.

Die Funktionen: Wie bereits erwähnt, besteht das Set aus einem Transmitter der in seiner Hauptfunktion auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt wird. Die Empfänger besitzen hingegen selbst einen Blitzschuh sowie eine 3-polige Buchse für verschiedene Adapterkabel, unter anderem eines mit 3,5mm bzw. 6,35mm zum Anschluß an Studioblitzgeräte. Das funktioniert exzellent für alle Synchronisationszeiten bis 1/250s, sogar mit mit einem Canonblitz. Die Leistung muß aber in jedem Fall manuell geregelt werden.

Außerdem läßt sich der Empfänger auch an die Kabelauslöserbuchse der Kamera adaptieren. Dann dient der Transmitter wiederum als Funkauslöser für die Kamera selbst – sogar mit vollständiger Übertragung beider Druckpunkte. Leider geht nicht beides zur gleichen Zeit. Ich habe natürlich gleich versucht dass ganze mit einem etwas komplexeren Setup auszuprobieren. Ein Empfänger, wie gehabt, unter dem Systemblitz, der zweite Empfänger an der Kamera als Auslöser und den Trigger zum Fernauslösen. Fazit: Funktioniert nicht. Der Blitz löst einfach zu früh aus und die Abbrenndauer von 1/10000 ist einfach zu kurz. Also, das funktioniert leider nicht. Das ist aber bedingt durch das Prinzip und kein Mangel am Gerät selbst. Aber wie oft photographiert man sich schon selbst im Studio?

Insgesamt waren die 35€ exzellent investiert und der Kauf in Hong Kong war alles andere als problematisch. Daumen hoch für Produkt und Händler.

Ein Traum wurde wahr

Auf meinem Sideblog habe ich ja bereits angekündigt dass es in meinem Photorucksack ein „major update“ gab, auf dass ich sehr lange warten mußte. Aber das Warten hat sich gelohnt. Da es schon spät ist, lasse ich Bilder für sich sprechen:

Verheißungsvoll. Obwohl die Umverpackung von einem Manfrotto Stativ zu stammen scheint.

Da liegt es. Der Messias in seiner Krippe ^^ – Behutsam entweihe ich den Altar.

Da ist es: Schöner als es auf Bildern je wirken Könnte. Aber man soll ja keine Bilder davon sondern damit machen.

Ok. Eins noch. Das 70-200/2.8 VRII mit einem „analogen Rückdeckel mit Auslöser“ – meiner alten Nikon F65 – funktioniert übrigens prima!

Da ich Testphotos von Fokuscharts und Backsteinwänden auf den Tod nicht ausstehen kann, habe ich mir ein ganz besonders schönes Motiv ausgesucht um mich von der Performance dieser Linse zu überzeugen: Die hydrobotanischen Experimente meines Mitbewohners a.d. vor dreckigem Badfenster.

Bei 70mm f/4

und 200mm f/2.8

Ja, ich weiß unspektakuläres und ödes Motiv. Aber seine Feuertaufe hatte es gleich am vergangenen Sonntag. Darüber werde ich aber später berichten.

Zum Schluß noch eines:

It’s not all about the gear. But it’s good to have.

Ich liebe es jetzt schon.

Photographieren mit dem Palm Pre

Wie einige vielleicht wissen bin ich seit kurzem im Smartphonezeitalter mit dem Palm Pre angekommen. Ich muß gestehen, davor habe ich Handykameras gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Das hat sich inzwischen geändert. Auch wenn sich die 3MP des Pre gegen die Nikon wie eine Krücke anfühlen, so ist das Ding aber immer zur Hand. Und mit ein bißchen Lightroom & Photoshop läßt sich da auch ein bißchen was rausquetschen. Hier ein paar erste Resultate

Horizonte

Horizonte

Günder und Pi

Günder & Pi

Stahlwerk

Stahlwerk

Bilderserie: Mercedes-Benz Museum

Ihr erinnert euch sicherlich dunkel daran dass das hier eigentlich eine Photoseite ist. Deshalb solls jetzt mal wieder was zu gucken geben. Die folgenden Bilder habe ich beim gestrigen Besuch des Mercedes-Benz Museum in Stuttgart/Untertürkheim gemacht:

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Ich gehöre ja nicht zur zentralen Käuferschicht von Mercedes Benz. Auch mein (wirklich gutes) Praktikum im Werk Rastatt hat daran nicht viel geändert. Allerdings muß ich gestehen, subtrahiert man das „Reiche-Rentner-“ und „schnöselige-Yuppi-“ Klischee, haftet der Marke mit dem Stern schon ein gewisser Esprit an. Das Mercedes-Benz Museum hat das noch einmal unterstrichen. Man mag denken was man will, Gottlieb Daimler und Karl Benz haben das Automobil erfunden. Und das hat die Zivilisationsgeschichte maßgeblich geprägt. Nicht immer positiv, aber das liegt ja nicht an der Erfindung selbst.
Jedenfalls ist es schon eindrucksvoll und hat einen eher wohlwollenden Blick auf den Stern hinterlassen. Zumindest aber einen sehr ästhetischen.

Neues Gadget: Asus EEE 1000H Netbook

Der Weihnachtsmann bzw. in diesem Fall er eine Weihnachtsfrau hat mich aus meiner Notebookdiaspora befreit und mir ein Netbook finanziert. Primär natürlich damit ich auch unterwegs meinen Unikram machen kann. Aber er ist wirklich schön. Just in diesem Moment tippe ich diesen Artikel auf dem kleinen 10″ Laptop. Das schwarze Design gefällt mir, auch wenn man wohl nicht drumherum kommt den Klavierlack ständig von Fingerabdrücken zu reinigen. Egal, die Funktion ist entscheidend und die 1,6Ghz des Intel Atom Prozessors überzeugen mich. Auch der vergleichsweise magere RAM von „nur“ einem GB fällt tatsächlich kaum ins Gewicht. Der einzige Knackpunkt ist aber eine Konsequenz der kleinen Bauform: es gibt kein DVD Laufwerk. Gut. Damit kann ich durchaus leben. Nur beim installieren eines anderen Betriebssystems (mit dem vorinstallierten XP Home konnte ich mich nicht anfreunden) ist das ein wenig hinderlich. Nachdem erfolglosen Versuch es über einen bootfähigen USB Stick zu machen, habe ich einfach eines meiner zahlreichen ausgemusterten CD Laufwerke an den Controller eines externen Festplattengehäuses gefriemelt und voila, es ging prima. XP Pro drauf und alles was nötig ist zum arbeiten. Und natürlich auch was zum photographieren. Der Hintergrund der Anschaffung eines kleinen portablen PCs war auch die Möglichkeit ihn zur Steuerung der Kamera und/oder als Direktspeicher bei Photoshootings zu nutzen und natürlich auch gleich zur Bildkontrolle. Mag das Display von Susis D300 auch noch so bombig sein, 10″ sind größer als 3″. Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag auch nur meine Freude über das neue Stück kundtun dass mir schon etwas Vorfristig auf dem Gabentisch gelegt wurde. Das Einzige woran ich mich gewöhnen muß ist die rechte Shift Taste die in ihrer Winzigkeit auch noch direkt neben die Pfeiltasten geklatscht wurde. Aber daran werde ich mich wohl gewöhnen. Zum Tippen allgemein eignet sich der EEE 1000H auf jeden Fall ganz gut. Ich freue mich!