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Welche Bedeutung die oben stehende Zahl hat, kann sich der Eine oder Andere vielleicht denken, obgleich ich es hier nicht explizit erklären werde. Aber Fakt ist, ich bin fertig mit meiner Ausbildung. Innerhalb von einer Stunde bin ich vom ungelernten Hilfsarbeiter zum Dipl.-Ing. für Werkstoffwissenschaften aufgestiegen. Auch wenn der Weg dahin lang, steinig, steil und gelegentlich fast zu ende war, ich hab es geschafft. Am 17.10.2012 um ca. 10:13 Uhr wurde es mit einem Handschlag besiegelt. Vielleicht kein Bilderbuchergebnis, aber genug um mich berechtigterweise über meine Belohnungen freuen zu können.

Auch drumherum hat oft vieles nicht so funktioniert, wie es gut gewesen wäre, aber allem zum Trotz hat sich gezeigt, dass man sich auf manche Menschen bedingungslos verlassen kann. In den Momenten des Zorns und der Agonie drohte das zwar manchmal in Vergessenheit zu geraten, aber es ist dennoch nicht zu leugnen. In diesem Sinne sage ich allen Danke die sich dabei angesprochen fühlen. Sie werden es wissen.

Nun, da dieser Teil meines Lebens abgeschlossen und die Blog-Kategorie obsolet geworden ist, heißt es es den nächsten Schritt zu gehen, Frieden mit der Vergangenheit schließen und nach vorne blicken. Und die unzähligen angefangenen Artikel beenden und publizieren. In diesem Sinne

Danke.

New assignments and new stuff

Ich versuche neben meiner 300%igen Auslastung hin und wieder mal ein paar Zeilen zu schreiben und über Neuigkeiten zu berichten. Zunächst einmal, aus meinem einmaligen Job Photos für Racetech zu machen ist inzwischen eine feste Mitgliedschaft geworden. Man möchte meinen dass ein und das selbe Motiv irgendwann erschöpfend photographiert ist, aber die Herausforderung liegt darin das zu verhindern. Das Abenteuer „Auto bauen“ ist schon ein ziemlich emotionaler Prozess und das rollende Resultat durchaus beeindruckend. Deshalb gibt es demnächst immermal Bilder aus Werkstatt und Boxengasse.


Phototechnische  neue Errungenschaften sind ebenfalls zu vermelden. Ich habe die Investition in eine 90cm Octagonsoftbox für meinen Studioblitz, sowie eine 60cm große quadratische Softbox für meinen Systemblitz investiert. Da der Blitz noch aus dem finsteren Mittelalter stammt und über keinerlei Fernzündmechanismen verfügt, gabs dazu noch ein 10m Spiralkabel. Leider ist dadurch nix mit „entfesselt“ blitzen, was aber keine echte Schwierigkeit darstellt da diese Installation ohnehin für Studioeinsätze gedacht ist. Der kleine zündet den großen fern. Ist zwar ein Provisorium vor dem Herren aber erfüllt seinen Zweck. Bin gespannt auf den nächsten echten Einsatz. Möglicherweise könnte demnächst wieder die Chance dafür bestehen. Die letzten Studiobilder liegen immernoch ungesichtet im Lightroomkatalog da mir einfach die Zeit dazu fehlt. Ich hoffe mein Model sieht es mir nach. Dafür sollen aber auch die Resultate entsprechend gut sein.


Da ich desöfteren mal Gedanken in den Äther funken möchte die im Rahmen des Primärblogs wenig passend sind, habe ich seit neuestem wieder einen Sideblog. Gedankenmüll, Wortkotze und Alltäglichkeiten.


Last but not  least plane ich derzeitig (bzw. schon seit Monaten) das Design von Art of Darkness zu erneuern. Grundkonzept steht, aber seit CSS3 released wurde, habe ich irgendwie skrupel mit meinem veralteten know-how eine neue Website zu bauen. Und Zeit habe ich sowieso nicht. Aber der Gedanke ist noch nicht zu den Akten gelogt worden. Ein Portfolio das nicht mit der heißen Nadel genäht wurde muß her. ASAP!

Leben und wählen

Ich schäme mich meinen Blog so zu vernachlässigen aber im Moment gibt es einfach wichtigere Dinge. Ich verbringe meine Tage und Nächte damit meine Belegarbeiten zu schreiben, die mich davon abhalten nach beinahe 7 Jahren Studium endlich mit dem Diplom anzufangen. Ich gehöre in der Tat nicht zu den fleißigen und ehrgeizigen Karrieristen aber nun grämt es mich doch, dass die Kommilitonen, die nicht das Handtuch geworfen haben, inzwischen größtenteils fertig sind mit der Uni. Zwischenzeitlich habe ich ernsthaft daran gezweifelt ob ich das jemals schaffe und die Vorstellung so überaus begabt und intelligent zu sein nur Selbstüberschätzung und Illusion sind. Kurzum, ich habe vor nun doch endlich zu einem Ende zu kommen. Bei allen Schwierigkeiten die ich mit dem Lernen und dem strukturierten Arbeiten habe, bei allen psychologischen Barrieren, so habe ich bisher doch viel in meinem Leben erreicht. Ein wenig mehr Stringenz und Kontinuität würden dabei aber nicht schaden. Zeit erwachsen zu werden. Weiterlesen

Praktikum

Ein ziemlich drückender Schuh in meinem Studium ist ja leider noch mein Ingenieurpraktikum. Anders als in den meisten Universitäten ist es in Freiberg, zumindest an meiner Fakultät, obligatorisch ein Praktikum mit einem studienspezifischen Thema mit entsprechender Belegarbeit zu absolvieren. D.h. ein wissenschaftliches Schriftstück im Umfang einer kleinen Diplomarbeit. Nun sind solche Stellen nicht gerade üppig gesäht und meine Bemühungen trugen nur an einer Stelle Früchte. In der zur Zeit so kriselnden Automobilindustrie. Wobei ich das Glück hatte in die QM eines Werkes zu kommen, das (noch) recht gut laufende Modelle einer Traditionsmarke fertigt. Allerdings ist mein Feierabend auf ein paar wenige Stunden zusammengeschrumpft und mein Arbeitsweg auf 2h angewachsen. Zumindest bis ich eine Bleibe in der Nähe meines Arbeitsortes gefunden hab. Falls jemand ein günstiges Zimmer in Karlsruhe oder Rastatt im Angebot hat, bitte melden.

Jedenfalls verringern diese Umstände meine ohnehin schon geringe Postingfrequenz. Man möge es mir nachsehen. Ich werde aber demnächst mal wieder ein paar Zoobilder bearbeiten und online stellen! Also, nicht weglaufen und fleißig Feed abonnieren. Ich spame garantiert nicht – dafür hätte ich auch absolut keine Zeit.

„Ich hab‘ den Job“

Ein Satz den ich schon immer mal sagen wollte. Viel Erfahrungen hatte ich bisher weder mit Bewerbungen noch mit Vorstellungsgesprächen. Aber ich hatte Erfolg. Ab Februar oder evtl. erst März bin ich Praktikant in der Qualitätssicherung eines großen Automobilkonzerns. Auch wenn das Menetekel „Rezession“ so gut wie alles überschattet, bin ich guter Dinge. Es bringt eigentlich niemandem etwas sich dem Pessimismus hinzugeben und die Hände in den Schoß zu legen. Ich kann mich grundsätzlich zwar nicht über meinen bisherigen Werdegang beklagen, der trotz gelegentlicher Sackgassen und beinahe-Abgründe immer nach oben führte, jedoch wurde auch mir der Silberlöffel nicht in die Wiege gelegt. Nun denn, ich will mich nicht Selbstanalysen verlieren und freue mich auf meine anstehende Aufgabe. Es wird sicherlich eine ungewöhnliche Erfahrung, denn es ist quasi meine erste „richtige Arbeit“, aber ich freue mich darauf.

Prüfungsfrei!!!!

Der schönste Moment im Studienleben ist wahrscheinlich der nach der letzten bestandenen Prüfung. Sah ja zeitweise gar nicht danach aus als würde ich ihn jemals erleben, aber es ist geschafft. Gestern kurz nach 12. Nach kurzer Beratung über meine Leistungen wurde mir der letzte blaue, ausgefüllte Prüfungsschein in die Hand gedrückt. Das wird zwar nicht das letzte mal gewesen sein im Kreuzfeuer von Professorenfragen zu stehen, aber der größte Teil ist nun vorüber.

An dieser Stelle danke ich allen die mich unterstützt und an mich geglaubt haben.

Der Rest der vom Feind übrig ist…

Im letzten, leider schon recht lange zurückliegenden, Beitrag, habe ich ja angekündigt dass meine Vorletzte Prüfung ansteht. Wie es das Schicksal so will, habe ich es erst letzte Woche geschafft diese Atlast zu entsorgen. Wiedermal nicht sonderlich gut, aber zufriedenstellend. Prüfungen sind offensichtlich nicht meine Sache. Während ich VOR und NACH der Prüfung relativ gut bescheid weiß, oder glaube bescheid zu wissen, breche ich ein sobald ich vor meinen Prüfern sitze. Es ist eine unbegründete und vor allem irrationale Angst. Aber ein unausweichlicher Prozess. Das Schema ist immer das Gleiche. Ich betrete das Büro in dem meine Prüfung auf mich wartet, und ich verliere die Fähigkeit logisch zu denken. Außerdem bricht die Verbindung zur Faktendatenbank in meinem Gehirn ab. Allerdings kann auch nur bewertet werden, was auch da ist. Und so schaffe ich es meistens nur mit Mühe und Not meine Neuronen zu aktivieren. Trotzdem habe ich inzwischen weit mehr hinter als noch vor mir.

Allerdings habe ich mir zwischendurch auch mal die Zeit für ein bißchen Kultur genommen. 18.10.2008 – Welle:Erdball in der Dresdner Reithalle! Jetzt noch ein ausführliches Review zu schreiben wäre allerdings sinnlos. Deshalb verweise ich an dieser Stelle einfach auf meine Galerie. Es war wirklich ein supertolles Konzert.

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