Posterous theme by Cory Watilo

Sterne

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“ (Friedrich Nietzsche, ‚Also sprach Zarathustra‘)

Chaos, davon habe ich jede Menge im Herzen und im Verstand. Ich hielt wunderschöne Sterne in den Händen, doch der Lauf der Welten ist unbarmherzig stringent. Einige Sterne werden zu Supernovae, einige nur weiße Zwerge aber meine werden irgendwie immer zu schwarzen Löchern.

Zuversicht und Motivation versinken einmal mehr im nachtschwarzen Ozean der Schicksalswahrnehmung. Jammern und wüten bringt überdies aber auch nicht mehr als noch mehr Öl ins Feuer der Selbstbemitleidung zu gießen. Ich würde ja gerne sagen können des Lebens überdrüssig zu sein, aber das wäre falsch. Ich bin nur enttäuscht von den Dingen, die ständig geschehen obwohl ich ihrer schon im Vorfeld bewusst bin und doch nichts dagegen tun kann. Vielleicht selbsterfüllende Prophezeiungen oder doch nur Determinismus. Mein Verstand ist nicht in der Lage sich auf wichtige Dinge zu fokussieren, also meine Hauptaufgaben, nervt mich aber den ganzen Tag und, was noch viel schlimmer ist, die ganze Nacht mit Analysen und Prognosen von Kausalitäten in meinem direkten Umfeld und darüber hinaus. Schönen Dank auch liebes Gehirn. Und die Opposition zum Verstand hilft mir auch nicht viel weiter. Yin und Yang sind gerade nicht so im Einklang. Und ich am Ende.