Amphi Festival 2012 – update mit Ablaufplan

Die Karte an der Abendkasse sowie ein Hotelzimmer in direkter Nähe zum Tanzbrunnen sind reserviert, am 21.07.2012 gehts somit ab nach Köln zum Amphi Festival. Letztes Jahr war es ja auch schon schön. Abgesehen von einem sehr empfindlichen Bauch, der mir wohl aufkommendes Unheil melden wollte. Ich werde dann auch wieder live twittern1, photographieren und dann eine Zusammenfassung schreiben. Zum Glück darf man beim Amphi auch mit einer ordentlichen Kamera rumknipsen. Warum sich da andere Festivalveranstalter so pissig haben… wer weiß. Weiterlesen

WGT Tagebuch #1

„Guten Abend meine Damen und Herren. Es gibt Menschen, die leben als seien sie schon tot. Sie nennen sich „Grufties“, kleiden sich schwarz, rasieren die Köpfe, piercen sich an allen erdenklichen Körperstellen, schminken sich weiß oder blutrot, tanzen nach Heavy-Metal-Gedröhn und verehren alles Teuflische.“

Es ist inzwischen eine kleine Tradition meinerseits geworden über das schwarz-bunte Treiben auf dem alljährlichen Wave-Gotik-Treffen in Leipzig in Form eines kleinen Tagebuches zu berichten. In diesem Jahr gibt es auch ein Jubiläum zu zelebrieren, denn das erste WGT fand vor genau 20 Jahren statt. Auch wenn ich „erst“ seit dem 10. dabei bin, fühle ich mich dieser Veranstaltung regelrecht verpflichtet und ich trauere noch immer der Tatsache nach, dass ich nur 9 Bändchen in meinem Kartenkasten habe. Einmal sollte es einfach nicht sein. Soviel zum Vorgeplänkel, viel gibt es heute auch noch nicht zu berichten denn gestern (Do, 9.06) bin ich gerade mal angereist, habe eine größere Menge Bier, Met und und Absinth vertilgt und zumindest mein Bändchen (welches farblich bedingt immer mit einem „schwuuul“ beschrieben wird) abgeholt. Da Zeitmanagement nicht unbedingt zu den Stärken meiner aktuellen Reisegruppe gehört, habe ich natürlich das Highlight des gestrigen Abends nicht erlebt. Schade, Henke wollte ich eigentlich unbedingt sehen. Aber eigentlich sind die 300 Bands, Lesungen, Märkte etc. nur Rahmenprogramm für den eigentlich Zweck dieses Treffens: Sich treffen. Und das wird im Laufe des Pfingstwochenendes mehr als einmal passieren.

Der Großteil des heutigen Tages ist aber erstmal mit Pension beziehen, Bier kaufen und Programm studieren verplant. Und auf meine bessere Hälfte warten. Die reist just in diesem Moment aus dem fernen Heidelberg an. Damit ist sie aber bei weitem nicht die am weitesten angereiste. Gestern in der Straßenbahn hörte man schon wieder französische und spanische Gruftis. Es bleibt wie es ist, das WGT ist immernoch die wichtigste Veranstaltung für die „schwarze Szene“ und darauf kann Leipzig stolz sein.

PS: Wie es mit Bildern sein wird, kann ich noch nicht genau prognostizieren. Kamera ist zwar dabei, aber da ich das schwere Gerät ohne die obligatorische Akkreditierung nicht an den bösen Türstehern der Konzerte vorbeikriege, wird sie wohl nur beim flanieren dabei sein.

Bis dahin m/